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BLUE CONNECTION® Information Transfer

Die Programme des Information Transfer ermöglichen die Datenübertragung zwischen zentralen Anwendungen auf einem Mainframe oder einem Server und Workstation in LAN und WAN. Ebenso ist der gezielte Datenaustausch zwischen den Workstation im Netz möglich.

Ein wesentliches Merkmal ist dabei, daß der Datenaustausch über ein zentrales Datenlager, den sog. INFOPOOL, erfolgt. Je nach Erfordernis kann der INFOPOOL auf einem OS/390-Host, auf einem UNIX- oder NT-Server oder auch auf einem normalen PC installiert sein. Die Workstation greifen mittels einer Filetransfer-Software auf den zentralen INFOPOOL zu. Für den Zugriff von Anwendungen auf einem Mainframe oder einem Server stehen ein API und eine Batch-Schnittstelle zur Verfügung.

Die besonderen Eigenschaften des Information Transfer machen ihn zum idealen Kommunikationsmittel z.B. für den Datenaustausch mit Außendienst-PC (Bestandsdatendienst, Antragsdatenannahme, Auftragsdienst, Programmwartung, Meßdatenübertragung, und vieles mehr). So ist der Information Transfer auch das Fundament für den BLUE CONNECTION® Datentransfer.

 

Der INFOPOOL

Der INFOPOOL des Information Transfer verwaltet die Daten in einer zentralen Datenbank mit Hilfe eines eigenen, für den Benutzer transparenten Dateisystems. Es ähnelt den auf PC üblichen Dateisystemen, wurde aber um einige wichtige Funktionen erweitert.

Dateien werden im INFOPOOL mit folgenden Attributen gespeichert:

Im Folgenden werden die wesentlichen Eigenschaften des INFOPOOL kurz dargestellt:

Die Daten werden in benutzerspezifischen Dateien abgelegt. Dazu wird als zusätzliches Dateiattribut zu jeder Datei der Name ihres Besitzers gespeichert und zur Identifizierung der Datei herangezogen. Dies ermöglicht das Abspeichern namensgleicher Dateien für unterschiedliche Benutzer.

Jede Datei kann als private oder als öffentliche Datei gespeichert werden. Der Zugriff auf eine private Datei ist nur ihrem Besitzer möglich. Eine öffentliche Datei kann von allen Benutzern gelesen werden, aber nur der Besitzer der Datei hat Schreibrechte.

Öffentliche Dateien können zusätzlich mit einem Gruppenschlüssel versehen werden. Es ist möglich den Schlüssel hierarchisch zu gestalten, so daß nur die Mitglieder einer Gruppe und deren Untergruppen die Datei lesen können.

Eine Schutzsperre verhindert das Lesen einer Datei, während der Besitzer die Datei im Schreibzugriff hat.

Ein Logon-Zähler registriert die Anzahl der gleichzeitigen Lesezugriffe auf eine Datei. Ein von Null abweichender Logon-Zähler sperrt eine Datei für Schreibzugriffe durch den Besitzer.

Das API und die Tools zum Zugriff auf den zentralen INFOPOOL ermöglichen das Komprimieren der Daten während des Einstellens und das Dekomprimieren während des Auslesens. Dies spart Plattenkapazität und verkürzt die Übertragungszeit. Die Qualität der Komprimierung entspricht etwa der des ZIP-Verfahrens.

Der INFOPOOL wird incl. API und Tools als Version für OS/390 unter IMS / CICS, für UNIX (AIX, Solaris) oder für Windows NT 4.0 / Windows 95 / 98 / 2000 geliefert. Unter IMS / CICS ist der INFOPOOL als normale Transaktion realisiert und unterliegt damit den üblichen Sicherheits- und Datensicherungsmechanismen.

Der Filetransfer

Der Zugriff der Workstation auf den INFOPOOL erfolgt über den Filetransfer des Information Transfer. Der Filetransfer wird als Version mit Benutzeroberfläche (GUI) und als Version ohne Oberfläche zur Einbindung in Anwendungsprogramme und Batch-Prozeduren geliefert.

Die Version mit menügesteuerter Oberfläche gestattet die gleichzeitige Sicht auf lokale Dateien und die im INFOPOOL befindlichen Dateien. Sie ermöglicht die interaktive Bedienung aller Funktionen des Information Transfer.

Die Anwendungsschnittstelle der Version ohne Bedieneroberfläche ermöglicht den Aufruf des Filetransfer aus Batch-/REXX-Prozeduren und aus steuernden Anwendungsprogrammen heraus. Programmgesteuert verrichtet der Filetransfer seine Arbeit im Hintergrund, als eigenständiger Prozess. Auf Wunsch kann eine Fortschrittsanzeige (Progress Bar) zur laufenden Übertragung angezeigt werden.

Die wesentlichen Funktionen des Filetransfers:

Nach einem Abbruch der Übertragung, z.B. durch einen Benutzereingriff oder eine fehlerhafte Kommunikationsverbindung ist jederzeit ein Restart der Übertragung möglich. Dabei wird die Übertragung an der Stelle innerhalb der Datei fortgesetzt, an der sie abbrach.

Der Filetransfer des Information Transfer ist grundsätzlich unabhängig von der eingesetzten Kommunikationsschicht.

Der Zugriff auf einen INFOPOOL unter IMS / CICS erfolgt über eine 3270-Emulation. Bei Einsatz der BLUE CONNECTION® Emulation RedAnt TN3270E geschieht dies über die programmierbare Schnittstelle (POP-Interface) der Emulation. Bei Einsatz einer anderen Emulation (z.B.: IBM Personal Communication oder Attachmate EXTRA!) (Copy-Right einfügen)stehen entsprechende Interfaces zur Verfügung, die auf dem HLLAPI der jeweiligen Emulation aufsetzen.

Der Zugriff auf einen Server-gestützen INFOPOOL unter UNIX oder Windows erfolgt über TCP/IP. Die Transferleistung ist vergleichbar mit FTP.

Die Filetransfer-Programme sind als Version für Windows NT 4.0 und Windows 95 / 98 / 2000 oder auch als JAVA-Version für andere Betriebsysteme mit entsprechender JAVA Runtime-Umgebung erhältlich.

 

Der Information Transfer im Kundeneinsatz

Die erste Installation erfolgte im Mai 1985 bei der Deutschen Bank, Filiale DKB Deutsche Kreditbank für Baufinanzierung in Köln und diente der Versorgung von Filialen mit PC-Software (Programmwartung).

Kunden und Anwendunsgbeispiele heute:

setzt den BLUE CONNECTION® Information Transfer mit einem INFOPOOL unter OS/390 seit 1989 ein. Er dient zur Versorgung des Außendienstes mit Selektionsergebnissen zu Marketing-Zwecken. (z.b. für Serienbriefe) Derzeit nehmen ca. 30.000 Außendienstgeräte an dem Verfahren teil.

setzt den BLUE CONNECTION® Information Transfer mit einem INFOPOOL unter OS/390 seit 1991 zum Datenaustausch (Aktualisierung von PC-Datenbanken, Antragsdatenannahme) mit ihren derzeit ca. 3.000 Außendienstgeräten ein.

setzt seit 1991 den BLUE CONNECTION® Datentransfer als Anwendung des BLUE CONNECTION® Information Transfer zur Datenversorgung (GDV-Daten) ihrer derzeit ca. 300 Außendienstgeräte ein. Bis 1997 wurde ein INFOPOOL unter PC-DOS, seither ein INFOPOOL unter Windows NT 4.0 eingesetzt.

setzt seit 1999 den BLUE CONNECTION® Information Transfer mit einem OS/390 - INFOPOOL im neuen Außendienstsystem (VIS) der Öffentlichen Versicherung Braunschweig zum Transfer von Antragsdaten von den derzeit ca. 400 Außendienstgeräten der Öffentlcihen Versicherung in Braunschweig ein.

setzt seit 1991 den BLUE CONNECTION® Datentransfer als Anwendung des BLUE CONNECTION® Information Transfer zur Datenversorgung (Aktualisierung von PC Datenbanken) ihrer derzeit ca. 5.000 Außendienstgeräte ein.